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Die Zukunft des Bauens

Wertschätzung der Geschichte und architektonischen Integrität durch Bauen im Bestand

Die Verlängerung der Lebensdauer von Bauwerken ist eine besonders nachhaltige Strategie mit sozialen, umweltverträglichen und wirtschaftlichen Vorteilen. Ressourcenverbrauch und CO2-Fußabdruck werden verringert, kulturelles Erbe bewahrt und charaktervolle Räume, welche die Geschichte ehren, realisiert.

Neue Hülle für das älteste Hochhaus Berlins

Für die Sanierung der prägenden Fassade des einst höchsten Bürohochhauses wurden 3.500 Formteile aus Glasfaserbeton installiert. Die vorgehängten Elemente, welche einhängefertig zur Baustelle geliefert wurden, sind materialehrlich und haben, dem Denkmal entsprechend, eine zeitlose Anmutung. Auf raffinierte Art und Weise entsteht eine Synthese zwischen Denkmalpflege und zeitgenössischer Architektur.

Ressourcenschonende Revitalisierung

Durch das Bauen im Bestand kann man nicht nur die ursprüngliche Gebäudeform erhalten und eine Verlängerung der Nutzungsdauer erreichen, sondern auch Musterbeispiele für ressourceneffizientes Bauen schaffen.

Rieder Fassadenelemente gestatten ein modernes Facelift mit Wahrung der bestehenden Konstruktion, wie hier bei diesem Stadthaus in Mainz.
Bei der Renovierung des Salzburger Justizgebäude ist ein Balanceakt zwischen Modernisierung, Denkmalpflege und Klimaschutz gelungen.

„Nicht neu zu bauen, sondern Vorhandenes nutzen, ist der beste Weg, um graue Energie einzusparen und keine weiteren Flächen zu versiegeln. Also haben wir das auch an uns selbst ausprobiert."

So lässt sich die Motivation von Wolfgang Rieder zusammenfassen, für das neue Rieder Headquarter eine stillgelegte Busgarage zu revitalisieren. Nicht nur das Bestandsgebäude wurde erhalten, auch etliche andere Komponenten wurden nach dem Motto „Reuse and Recycle“ wiederverwendet. Mit dem Bauen im Bestand sparte Rieder rund 1000 Tonnen CO₂ gegenüber einem Neubau ein und schuf zugleich ein Musterbeispiel für ressourceneffizientes zirkuläres Bauen.

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Können Betonfassaden nachhaltig sein?

Um einen Beitrag für die kommenden Generationen zu leisten, setzt Rieder umfassende Schritte, um die Ökologisierung weiter voranzutreiben. Dies gelingt unter anderem durch neue Materialkombinationen, die radikale Reduktion von Abfall und die Verlängerung der Nutzungsdauer von Produkten. Mit einem Maßnahmenkatalog und einer konkreten Roadmap arbeitet das Unternehmen daran bis 2030 CO₂-positiv zu produzieren und zu wirtschaften.

„Wir haben die Hebel identifiziert, wo wir eingreifen können. Nun setzen wir unseren Plan um, evaluieren die Ergebnisse und entwickeln sie weiter.“

So fasst Wolfgang Rieder das Kursbuch der Expedition zur Klimaneutralität seines Unternehmens zusammen. Der Fassadenspezialist setzt dabei auf die zero waste-Strategie: 1/3 Substitution, 1/3 effizientere Prozesse, 1/3 Offset-Maßnahmen.

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Pionierleistung durch jahrelange Forschung- und Entwicklungsarbeit

Der Lebenszyklus von Gebäuden muss länger werden, das gelingt nicht nur durch Umnutzung und Revitalisierung von bestehenden Bauten, sondern auch durch langlebigere Baumaterialien. Vorbild dafür ist das Opus caementicium, das Gussmauerwerk der Römer, dem die als Bindemittel beigemengten Puzzolane – Vulkanasche, Trass und ähnliche Mineralien – eine Dauerhaftigkeit verliehen, die jene des modernen Betons teilweise übersteigt. Angetrieben vom Willen, den Kunden taugliche Produkte für den Weg zur Klimawende anzubieten, entwickelte Rieder eine Weltneuheit: CO₂-reduzierte Fassadenelemente aus Glasfaserbeton.

Vorfertigung & Serielles Bauen

Fortschritt ohne Innovation ist nicht möglich, deshalb entwickeln wir uns laufend weiter und investieren in die Systematisierung des Fassadenbaus, welche eine enorme Zeit und Ressourcenersparnis ermöglicht.

Wirtschaftliche Gesamtlösung

Wir bieten unseren Kunden zahlreiche Services wie digitale Planungstools, qualitative Vorfertigung und effektive Montagelösungen. Die witterungsunabhängige Vormontage im Werk sowie der hohe Grad an Vorfertigung gewährleisten einen hohen Qualitätsstandard, eine rasche Montage bauseits sowie einen effizienten Bauablauf. Die Elemente können bei Bedarf bei uns im Werk geschnitten, vorgebohrt, gesäubert und gewendet werden. Auch ein Einbau der Element-Unterkonstruktion ist möglich. Die vorgefertigten Module werden auf der Baustelle einfach eingehängt und feinjustiert.

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